Claudia

Hallo,
ich bin die Schriftführerin der Gemeinde Christuszentrum Ottendorf-Okrilla.
Mein Name ist Claudia Remus, ich bin 37 Jahre alt und seit 1999 mit Steffen Remus verheiratet. Wir haben zwei Kinder: Jonathan  und Nathalie.

Ich möchte hier berichten, wie ich zum Glauben an Jesus gefunden habe und wie er mein Leben führt.

In meinem Elternhaus spielte Gott keine Rolle. Ich kann mich erinnern, dass meine Mutter mir zwar die Bedeutung der christlichen Feiertage erklärte, aber dass dieser Jesus, von dem sie sprach, auch heute noch Leben verändert, erklärte sie mir nicht. 1982 wurde ich mit dem Sohn des evangelischen Pfarrers von Ottendorf-Okrilla eingeschult. Er erzählte sehr oft von Gott und als ich seine Eltern kennen lernte erlebte ich zum ersten mal Menschen, die wirklich eine Beziehung zu Jesus haben. Damals war das alles sehr fremd für mich. Mein Bruder hatte sich allerdings sehr mit dem Pfarrerssohn angefreundet, und ich erlebte, wie ihn der christliche Glaube zu faszinieren begann und er regelmäßig die Junge Gemeinde besuchte.

Mit 16 Jahren erkrankte ich an Depressionen. Ich fing an einen Halt zu suchen und begann, regelmäßig Gottesdienste und die Junge Gemeinde zu besuchen. Ich spürte, die Leute dort haben etwas Besonderes. Die Pfarrfrau erzählte mir, dass sich mein Leben ändern wird, wenn ich es ganz Jesus anvertraue. Und plötzlich konnte ich das glauben. So bekehrte ich mich im März 1993 zu Jesus und ließ mich in der evangelischen Kirche taufen. Von da an hatte ich eine persönliche Beziehung zu Jesus und erlebte ihn in meinem Leben. Ich lernte meinen Mann auf einer Rüstzeit kennen und wir heirateten. Irgendwann kam aber der Punkt, an dem wir beide das Gefühl hatten, nicht mehr im Glauben voran zu kommen. Es hatte sich eine gewisse Routine breitgemacht.

Als wir Ende des Jahres 2011 in der Mühlstraße das neugegründete Christuszentrum sahen, wurden wir neugierig. Wir erreichten Ricardo Wolf und er stellte uns seine Gemeinde vor. Am Silvesterabend besuchten wir zum ersten Mal einen Gottesdienst und wir waren überwältigt von der Atmosphäre der Liebe und wie Gottes Geist dort wirkte. Ich fing wieder an, für Jesus zu brennen. Das Besondere an dieser Gemeinde ist, das alle Mitglieder konsequent für Jesus leben wollen und der Heilige Geist ganz viel Raum zum Wirken hat.

Es war Gemeinde, wie wir sie uns immer gewünscht hatten. Wir haben auch in der Landeskirche ganz viel mit Gott erlebt und viele Geschwister im Glauben lieb gewonnen, aber im Christuszentrum war der Heilige Geist zu spüren, wie ich es zuvor nie erlebt hatte. Zu dieser Gemeinde wollte ich gehören und so ließen mein Mann und ich uns am 20.05.2012 noch einmal taufen, mit untertauchen des gesamten Körpers und wir spürten an diesem Tag, wie der Heilige Geist in uns wuchs.

In diesem Jahr bekam ich vom Arbeitsamt die Aufforderung einen Kurs über Textverarbeitung mit Microsoft zu absolvieren. Zuerst sträubte ich mich innerlich dagegen und sah keinen richtigen Sinn darin. Als ich aber mitten darin steckte, kam Ricardo auf mich zu und bat mich, die schriftlichen Arbeiten für die Gemeinde zu erledigen. Nun konnte ich das eben gelernte für Gott einsetzen und das erfüllte mich mit tiefer Freude